Freiwilligkeit ist ein außerordentlich wertvolles Gut...

199 aktive Feuerwehrkameraden und Kameradinnen mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren zählten die Einsatzabteilungen Hünfeldens zum Jahresende, so begann Gemeindebrandinspektor Mario Bauer seinen Jahresbericht. Über 3.000 Einsatzstunden bestehend aus 23 Bränden und 26 Hilfeleistungen hielten die Hünfeldener Einsatzkräfte in Schach.

Außerdem machte die langanhaltende Trockenheit, die den Sommer in 2018 geprägt hatte, den Feuerwehrleuten zu schaffen. So kamen insgesamt fast 44.000 Arbeitsstunden zusammen.

 

Auch besondere Aktionen wie die Realbrandausbildung in Gießen und Fahrsicherheitstrainings für private PKW und Feuerwehrfahrzeuge konnten im Jahr 2018 durchgeführt werden. Dafür dankte Mario Bauer besonders der Gemeinde Hünfelden und Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, die immer hinter ihrer Feuerwehr steht und bestmögliche Unterstützung bietet. Auch konnte gemeinsam eine große Investition in Form der Umstellung von analoger auf digitale Melder gemeistert werden. Der Gemeindebrandinspektor dankte schließlich allen Mitgliedern der Einsatzabteilungen für ihr Engagement und lobte besonders die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit, in die die Betreuer im vergangenen Jahr wieder einmal jede Menge Zeit und Fleiß investiert haben. Letztlich bedankte er sich auch bei den Fördervereinen, die die Einsatzabteilungen stets tatkräftig in organisatorischen und finanziellen Belangen unterstützen.

 

„Freiwilligkeit ist ein außerordentlich wertvolles Gut“, so begann Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer im Anschluss ihre Grußworte. Denn es sei bewundernswert, welchen Dienst die Feuerwehrleute in Hünfelden an den Tag legen. Auch wenn die Prioritäten von Beruf, Familie, Freizeit und Feuerwehr meist ausgeglichen seien, so stehe die Feuerwehr plötzlich ganz oben auf der Prioritätenliste, wenn die Sirene ertönt. Auch auf die gute Arbeit in Kinder- und Jugendfeuerwehr sei sie sehr stolz und freue sich, somit eine breit aufgestellte Feuerwehr in Hünfelden mit starkem Nachwuchs zur Verfügung zu haben. Denn Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau zu sein sei in hohem Maße abhängig von der inneren Einstellung und keineswegs selbstverständlich. Schließlich wünschte Silvia Scheu-Menzer allen Mitgliedern der Einsatzabteilungen auch in Zukunft stets eine heile Rückkehr aus den Einsätzen.

 

Des Weiteren kam ihr die Ehre zuteil, einigen langjährigen Mitgliedern der Einsatzabteilungen für ihr treues Engagement zu danken. So erhielten Bastian Buchmann, Dominik Feulner und Martin Pomp eine Anerkennungsprämie für 10 Jahre aktiven pflichttreuen Feuerwehrdienst vom Land Hessen. Marina Ronshausen erhielt diese Anerkennungsprämie für 20 Jahre langen aktiven Dienst.

 


 

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Thomas Schmidt, nutzte in diesem Rahmen die Gelegenheit, um weitere Ehrungen von Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes vorzunehmen: Matthias Klimmek (Ohren) erhielt für 25 Jahre im Dienste der Feuerwehr das Brandschutzehrenzeichen in Silber, Heiko Wächter (Ohren) erhielt dieses Ehrenzeichen für stolze 40 Jahre in Gold.
Doch nicht nur langjährige Dienste wurden gewürdigt, auch besondere sportliche Erfolge wurden hervorgehoben. So wurden Thorsten und Jannes Kees für ihre sportlichen Leistungen mit dem deutschen Feuerwehr-Fitness-Abzeichen belohnt.
Zu guter Letzt verlieh Thomas Schmidt auch dem seit 15 Jahren aktiven Kreisbrandmeister Ralf Schmidt ein Ehrenzeichen für sein langjähriges Engagement auf Kreisebene.

 


 

Auch von Seiten des Landkreises, jedoch aus der Jugendabteilung, kam darauf Kreisjugendfeuerwehrwartin Brigitte Kintscher zu Wort. Sie lobte die starke Jugendarbeit aus Hünfelden und verwies besonders auf die kontinuierlichen Wettkampferfolge, welche sie am heutigen Tage auch nach Hünfelden geführt haben. Denn jedes Jahr seien beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren vier bis fünf Mannschaften aus Hünfelden am Start – somit fast die Hälfte aller Teilnehmer. Und im vergangenen Jahr erreichte die Kirberger Mädchenmannschaft sogar den Hessenmeistertitel und qualifizierte sich (zum dritten Mal in diesem Jahrzehnt) für die deutschen Meisterschaften. Daher wolle sie es sich nicht nehmen lassen, diese Mannschaft, welche der Versammlung als außergewöhnlicher Gast beiwohnte, für die erbrachte Leistung mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes auszuzeichnen.

 


 

Auch Jugendfeuerwehrwart Vincent Schwarz und die Betreuer Isabell Müller und Maike Jäger, welche diese Mannschaft im vergangenen Jahr trainiert hatten, wurden für ihren Einsatz gelobt und erhielten als Anerkennung die hessische Floriansmedaille in Bronze. Auch allen weiteren Betreuern, ohne die die Jugendarbeit in Hünfelden nicht so stark sein würde, dankte die Kreisjugendfeuerwehrwartin an dieser Stelle für ihre starke Leistung und wünschte sich, dass diese hohe Präsenz auch in Zukunft nicht abnehme.

 

 


 

Gemeindebrandinspektor Mario Bauer blickte zum Ende der Versammlung auf die verschiedenen Termine und Veranstaltung, die die Feuerwehren aus Hünfelden im Jahresverlauf erwarten. So hob er besonders den Wunsch hervor, dass auch in diesem Jahr die Entlastung des Ehrenamtes vorangetrieben werden und die Motivation der Mannschaft unverändert mit hoher Priorität verfolgt werden müsse.

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