30 Prozent mehr Einsätze im Jahr 2014

„Es war ein Jahr mit zwei besonders herausragenden Themen“, begann Wehrführer Jürgen Lang seinen Bericht auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirberg und sprach damit auf die Imagekampagne und die Anzahl der Alarmierungen an.

 

Bei der im Herbst vom Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg durchgeführten Imagekampagne hatte sich die Feuerwehr Kirberg besonders engagiert eingebracht, was auch von Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius hervorgehoben wurde. Bei der Entwicklung eines hünfeldenweiten Image-Banners, der Werbeaktion am Rewe-Markt und dem Projekttag in der Freiherr-vom-Stein-Schule waren die Kirberger ebenso federführend wie bei der Gestaltung fast aller Werbemittel, wie der Wehrführer aufzählte. Den Abschluss der Kampagne hatten der „Rescue-Day“ und eine Wasserwand aller Hünfeldener Feuerwehren im Kirberger Schwimmbad gebildet.

Die Imagekampagne habe sich daher auch in allen Abteilungen positiv niedergeschlagen. Insgesamt sieben neue Aktive und acht Neuzugänge in Kinder- und Jugendfeuerwehr seien ein sehr gutes Ergebnis. Die Einsatzabteilung bestand damit zum Jahresende aus 58 Männern und Frauen, darunter 18 aktive Atemschutzgeräteträger. Die Einsatzkräfte waren bei 48 Einsätzen mit insgesamt 1.556 Einsatzstunden oft gefordert, gegenüber dem Vorjahr war dies ein Anstieg um dreißig Prozent.

Allein 18 Alarmierungen entfielen auf Brandmeldeanlagen, darunter die Mehrzahl auf die Gemeinschaftsunterkunft in der Limburger Straße. Hier bestand Handlungsbedarf, wie Wehrführer Jürgen Lang ausführte, da die Belastungsgrenze für die Einsatzkräfte erreicht war. „Nach Gesprächen mit allen Verantwortlichen und Umsetzung einiger Maßnahmen konnten die Alarmierungen schließlich auf ein verträgliches Maß reduziert werden“, erläuterte er. Immerhin konnte durch die häufigen Einsätze auch festgestellt werden, dass die Tageseinsatzstärke der Freiwilligen Feuerwehr Kirberg mit durchschnittlich 16,2 Kräften gewährleistet ist.

Ausrücken mussten die Aktiven außerdem zu sechs Bränden und sechs Technischen Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen und Personensuche sowie zu zwei Fehlalarmen, zudem wurden sechs Brandsicherheitsdienste, sechs Amtshilfen wie Absichern von Umzügen, zwei Brandschutzerziehungs- und zwei Brandschutzaufklärungstermine durchgeführt.

Bei insgesamt 54 Lehrgängen und Seminaren auf Kreis- und Gemeindeebene bildeten sich die Einsatzkräfte fort, zusätzlich wurden 15 theoretische Unterrichtsabende und 22 praktische Übungen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Kirberg durchgeführt. Auch an der Leistungsübung hatte eine Gruppe erfolgreich teilgenommen. Folgende Einsatzkräfte konnte nach erfolgreichem Besuch von Lehrgängen und Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen befördert werden: Alicia Nett zur Feuerwehrfrau, Maike Jäger zur Hauptfeuerwehrfrau sowie Marco Buchmann und Björn Schwenk zu Hauptfeuerwehrmännern.

Jugendfeuerwehrwartin Kristina Barwig freute sich ebenfalls, allein durch die Imagekampagne vier neue Mitglieder bekommen zu haben, so dass die Jugendfeuerwehr Ende 2014 aus 16 Mädchen und 19 Jungen bestand. Mit drei Mannschaften konnten die Kirberger im vergangenen Jahr erneut den Landkreis bei der Hessenmeisterschaft im Bundeswettbewerb vertreten.

Sie blickte zudem auf Aktivitäten wie das Einsammeln der Weihnachtsbäume, zahlreiche Theorie- und Praxisunterrichte, einen Ausflug zum Skispringen in Willingen, das recht feuchte Zeltlager auf dem Hof Sintersbach, ein Fußballturnier und eine Nachtwanderung zurück. Bei der feuerwehrtechnischen Ausbildung war ein Höhepunkt die „Mondscheinübung“, bei der die Jugendlichen drei Einsatzübungen in einer Nacht mit „viel Action und Kreativität“ erleben konnten, wie Kristina Barwig erläuterte. Bei der erfolgreichen Abnahme der Leistungsspange erhielten die acht ältesten Jugendlichen diese höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr.

„Wir und alles um uns herum“ hieß das Jahresthema der Kinderfeuerwehr im letzten Jahr. Leiterin  Marina Ronshausen berichtete, dass das Erforschen der Natur und ein Besuch beim Imker für die 24 Kinder ebenso auf dem Programm gestanden hatten wie die „Kinderflamme“. Bei deren Abnahme durch Wehrführer Jürgen Lang konnten alle Kinder ihr feuerwehrtechnisches Grundwissen zeigen und erhielten die erste Auszeichnung ihrer Feuerwehrlaufbahn.

Für die Alters- und Ehrenabteilung berichtete Manfred Seel unter anderem von einer vom Kreisfeuerwehrverband organisierten Stadtführung in Hadamar und einem Besuch im Historischen Museum in Kirberg.

Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius und Wehrführer Jürgen Lang (hinten, von links) konnten gemeinsam Marco Buchmann und Björn Schwenk zum Hauptfeuerwehrmann und Alicia Nett zur Feuerwehrfrau befördern.
Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius und Wehrführer Jürgen Lang (hinten, von links) konnten gemeinsam Marco Buchmann und Björn Schwenk zum Hauptfeuerwehrmann und Alicia Nett zur Feuerwehrfrau befördern.

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